No, I like you very much. Just as you are.
Eine gute Beziehung ist ein ständiges Geben und Nehmen.
Manchmal gibt man ihr die Fernbedienung, manchmal nimmt sie sich die Fernbedienung. Und dann könnte Bridget Jones im DVD-Player landen.
Nicht leicht. Ein Frauenfilm. Ein britischer Frauenfilm. Ein britischer Frauenfilm mit Hugh Grant. Und ich habe ihn überlebt.
Dabei ist der Film selbst gar nicht übel. Schwierig ist nur der britische Akzent, der mir auf Dauer doch manchmal auf die Nerven geht, weil er das Verständnis nicht gerade erleichtert. Dafür ist die Geschichte im Bridget Jones ganz nett gestrikt, wie sie zwischen den Männern hängt, Hugh Grant auf der einen Seite, der Typ im hässlichen Rentierpulli auf der anderen Seite.
Ein paar absurde Szenen dazu, ganz besonders die Story mit ihrer Mutter, soweit alles ganz nett, es bleibt aber ein Frauenfilm. Kann man sich durchaus mit der Freundin genehmigen, aber das nächste Mal gibt es dann wieder fette Äkschn aus dem Fernseher…
Some say it was a warning, Some say it was a sign
Letze Woche gab es einen großen Aufschrei im Netz und ein kleines Räuspern in den alten Medien:
In Engdland sind Daten der halben Nation auf zwei CDs verloren gegangen. Personenbezogene Daten, Kontodaten, Geburtstaden etc. Auf CDs gebrannt. Zwei CDs voll. Vielleicht auch nicht ganz voll, wer weiß.
Erstaunlich finde ich nicht die Sache selbst, dass Behörden voller Dummheit stecken ist kein brittisches Problem. Aber die vielen Kleinigkeiten dieser Dummheit ist in diesem Fall atemberaubend.
Zunächst mal erstaunlich, dass eine halbe Nation auf zwei CDs passt. Das sind rund 1,4 Gigabyte. Eineinhalb iPod Shuffles. Mein Gott, das ist nichts, gar nichts, aber eine halbe Nation, fünfundzwanig Millionen Menschen, 25.000.000 Gesichter! Das ist verflucht viel auf so viel verflucht wenig.
Dann geht es aber auch schon weiter. Diese kleinen, wenigen Daten von so vielen Menschen sind per Post verschickt worden. Per Post. Da wurden diese Dinger in einen Briefkasten geworfen und per Auto durch das halbe Land befördert. Da wurden nicht physische Dinge, Daten, greifbar gemacht und transportiert. Das ist das ausgedruckte Internet in seiner Höchstform!
Zu guter Letzt dann noch unverschlüsselt. Geil! Bei meiner nächsten Kredikartenbestellung schicke ich Amazon auch gleich meine Kreditkarte per Post, die Nummer können die sich dann ja abschreiben. Ich fasse es wirklich nicht.
So viel Unverständnis, so viel technisches Unvermögen in so viel Inkompetenz verpackt ist einzigartig.
Fast.
Denn im Grunde traue ich das auch einigen Innenministern und Politikern zu. Was war nochmal ein Browser?
Payback is a bitch!
Scrubs erreicht nun schon die letzte Staffel im amerikanischen TV und hierzulande wird Staffel 5 auf DVD nachgeschoben. Meine Meinung bestätigt sich, die abgedrehten Jahre fangen erst nach der dritten Staffel an.
Erstaunlich dabei ist, wie viel nach fünf Jahren noch in dem Stoff steckt. Ich meine mich zu erinnern, dass ab Stafel 5 das Ende der Staffel immer greifbarer wurde und die Autoren deswegen viel näher an ihren Ideen geblieben sind. So werden die Gags immer besser, teilweise auch aufwendiger produziert und die Figuren abgedrehter. Die vielen Nebenfiguren, wohlgemerkt. Der Main-Cast wird zunehmend bodenständiger und erreicht ernstzunehmende Stufen des Lebens. Familien werden gegründet, Kinder gezeugt und Lebenskrisen überwunden. Die Figuren reifen, und das ist auch gut so.
Die vielen Nebenfiguren werden hingegen zahlreicher. In Interviews zogen die Macher Parallelen zu den Simpsons, die bekanntlich auch viele Protagonisten um sich scharen. Es funktioniert, viele Nebenfiguren werden als Running-Gags eingesetzt und über die nächsten Jahre weiter in die Handlungen eingebaut.
Kurzum: Scrubs wird über die Jahre immer besser. Die Gags werden lustiger und irrwitziger, ohne, dass dabei der Sinn für die ruhigen Momente verloren geht. Großartig.
T-Mich am Arsch!
Ich wurde schon vor längerer Zeit von einem Kumpel um einen Beitrag zum iPhone gebeten von der geneigten Leserschaft auf Knien angebettelt, doch meine geistigen Ergüsse zum heiligen Telefon-Grahl mit ihnen zu teilen.
Hab ich da jetzt grad die Striche falsch gesetzt? Ich glaube nicht.
Anyway, das Ding ist nun also auch bei uns zu haben. Und ich hab meinen iPod touch, das iPhone light, quasi. Keine Frage, das Interface ist der Renner, Multi-Touch funktioniert und alles perfekt. Fast.
Das iPhone scheint mir auch ein tolles Gerät, so stell ich mir mein nächstes Handy vor. Doch, was sie sich mit den Verträgen erlauben, ist ein ganz schlechter Beamten-Witz. Die Telekom. Ich will doch nicht wegen so einem Handy zur Telekom. Ich will es auch nicht gesperrt haben, ich will auch nicht diese lächerlich halbgaren Flatrates und Tarife haben.
Klar, das Ding ist teurer als 400 Euro und somit holt sich Apple die Kohlen über die Hintertür über den Zwei-Jahres-Vertrag rein. Ich wil alsl Kunde aber, wie bei allen Dingen auch, die Wahl haben.
Und gerade heute überschlägt sich mein Feedreader und ich mich mit. Anscheinend muss die Telekom wohl doch die Vertragsbindung lockern und das Handy entsperren. Durch eine Klage von Voadefone.
Wenn wir schon soweit sind, dass Konkurrenten für den Kunden die richtigen Geschäftsstrategien erklagen, dann muss irgendwas gewaltig stinken. Ich jedenfalls sehe eine große, magentafarbene Wolke über meinem örtlichen T-Punkt…
And it’s like our world, but we’re the last ones left
Es wird nicht nur, nein, es ist sogar längst Zeit.
Zeit für so viele Dinge, aber auf jeden Fall steht ein dringend benötigtes „Verschlichter Dich“ vor der Haustür, kein materielles aber. Vielleicht ja für das neue Jahr, vielleicht ja im Zuge der „Neues Jahr, neues Glück“-Stimmung und dem Resümieren des Erreichten. Hach, was freue ich mich auf diese ruhigen Weihnachtstage in eben jener zweisamkeitigen Stimmung.
Aber das ist Zeit, die wird. Zeit ist es aber schon lange, Zeit für Neues. Zeit für Experimente, Zeit für Ideen. Da bewegt man sich nun fast drei Jahre im Netz, lebt im Netz, arbeitet im Netz und stellt nach diesen fast drei Jahren fest: Hä? Soll das jetzt hier alles sein? Wird an der Schönheit dieser Technologie und ihren Menschen dahinter weiter nur gekratzt, oder wird endlich aufgewacht?
Also, wo bleiben die Ideen? Wo bleiben die Projekte, wo bleibt der Schweiß, die Anstengung, wo wird das alles hier auf eine neue Ebene gehoben? Die Zeit ist nämlich definitiv überreif. Für Neues.
Nicht nur hier, nicht nur unter diesem Dach. Man sieht, wie sich die Menschen um einen herum entwickeln, entdecken, langsam reifen. Nur fehlt der große Knall, das Umlegen des Schalters. Wir könnten so vieles, wenn wir doch nur endlich anfangen würden.
Wenn wir doch endlich nur die Zeit dafür hätten.
Hätte, wenn und aber, alles nur Gelaber!
Stöckchenschulden sind Ehrenschulden. Nur bin ich ja sonst kein „was-wäre-wenn“-Freund, aber was soll’s, ich versuche mein Glück.
„Was wärst du, wenn du ein/ eine … wärst?“, wird gefragt. Eine gute Frage…
Ein Monat: Smärz.
Ein Wochentag: Sonntag. Nein, doch lieber Samstag.
Eine Tageszeit: Die Mittagsstunde!
Ein Planet: Endor. Und dann würde ich alle Ewoks platt machen…oder doch Chewbacca?
Ein Meerestier: Nemo. Weil der von Pixar und somit Steve Jobs persönlich…ach, lassen wir das…
Eine Richtung: Da hinten!
Ein Möbelstück: Ein Bett.
Eine Sünde: Höhö. Hö. Das ist mir jetzt zu einfach. Weiter.
Eine historische Figur: Hätte ich doch mal in Geschichte aufgepasst. Micky Maus?
Eine Flüssigkeit: Wasser. Still und tief.
Ein Stein: Äh, ja, genau. Weiter.
Ein Baum: Dank meines Theaterkurses war ich das schon einmal. Und durfte auch schon imaginäre umarmen. Gleicher Kurs, gleiche Lehrerin…einer der Grunde, warum ich die Schule nicht vermisse.
Ein Vogel: Der Bundesadler. Und dann würde ich mal schön in die Häuser so mancher Politiker…ach, lassen wir auch das lieber.
Ein Werkzeug: Die Binford 6100 irgendwas. Weil die grundsätlich die beste Maschine ist!
Eine Blume: Eine zum Essen.
Ein Wetter: Grau. In Husum ist alles grau.
Ein mythisches Wesen: Oh Mann, nun wird es langsam aber…
Ein Musikinstrument: Ein Laptop.
Ein Tier: Der Bundesadler. Und dann würde ich…Moment mal, das hatten wir schon.
Eine Farbe: Ein kräftiges, leicht leuchtendes, aber nicht zu knalliges durchsichtig.
Ein Gemüse: Wo war jetzt noch mal der Unterschied zwischen Gemüse und…
Ein Obst: Ja. Toll. Die Frage kam nun eindeutig zu früh!
Ein Geräusch: Das wohlige Rauschen eines MacBook-Lüfters…
Ein Element: Wasser. Still und tief.
Ein Auto: Ein Smart. Mit dicken Schlappen und Subwoofa!
Ein Lied: Wieso nur eins?
Ein Film: Wieso nur einer?
Ein Buch: Vermutlich ein E-Book. Und würde mich dann selbst vorlesen.
Ein Wort: Viele. Ha! In your face!
Ein Körperteil: Ein Auge.
Ein Gesichtsausdruck: Ein dummer?
Ein Schulfach: Pause.
Eine Cartoonfigur: Basti
So, weil ich grade so unglaublich fa….fa…faul bin, entlasse ich das Stöckchen und gucke, wo es landet.
So hear this please, and watch as your heart speeds up endlessly
Schließ deine Augen und denk an deine Angst,
Denk an das, was du willst, aber leider nicht kannst,
Denk an die Zukunft und was sie dir bringt,
Denk an den Alltag und was er dir nimmt.
Schließ deine Augen und denk an die Entfernung,
Denk an die Kilometer, die Zeit und die Trennung,
Denk an meine Worte und woher sie erklingen,
Denk an die Mühen, die Kosten verschlingen.
Schließ deine Augen und denk an die Zeit,
Denk an den Rest und was uns noch bleibt,
Denk an das Jahr und denk an den Schmerz,
Denk an die Sehnsucht, das blutende Herz.
Denn nun, mein Engel, nun öffne deine Augen,
Sieh mich an und fang an zu glauben,
Sieh unserer Zukunft entgegen,
Sieh mich an und schwör auf das Leben,
Sieh hin und sieh meine Zuversicht:
Was immer auch kommt, ich verlasse dich nicht!
Egal wie groß und zahlreich deine Sorgen,
Ich bekämpfe sie alle, für ein gemeinsames Morgen,
Nicht mit Gewalt, sondern mit meinen Worten,
Werde ich alle zerstören, mit meinen Worten,
Beginnen werde ich mit diesem Gedicht,
Hört mich an ihr Ängste und Sorgen:
Was immer auch kommt, dieses Mädchen kriegt ihr nicht!
Und wenn ich dann gehe, um unser Reich zu begründen,
Dann werden wir uns nur noch mehr verbünden,
Dann werde ich meine Worte in den Himmel schreien,
Sie den Sternen auftragen und jedes einzelne meinen:
Was immer auch kommt, ich liebe dich!
Human after all
Ja, die Gerüchte und Mauscheleien sind wahr. Ja, mein MacBook zierte ein Riss, ja, ich musste 10 Tage ohne Computer leben, ja, ich habe es überstanden!!111einself
Im Ernst. Unglaublich.
Einen ganzen Monat hat die Aktion gedauert. Riss haben, Apple anrufen, Schaden melden, merken, dass die Garantie noch zwei Tage anhält, zu Gravis fahren, dort wieder nach Hause geschickt werden, bei Apple anrufen, in Warteschlangen warten, bei Gravis anrufen, in Warteschlangen warten, bei Apple anrufen, Fotos des Schadens per Mail schicken, bei Gravis anrufen, in Warteschlangen warten, Termin vereinbaren, Urlaub nehmen, nach Hamburg fahren, MacBook bei Gravis lassen, merken, wie abhängig man von diesem kleinen weißen Ding geworden ist, freie Zeit genießen, fluchen, und schlussendlich wieder nach Hamburg fahren und das Schätzchen entgegen nehmen. Das alles hat einen verfluchten Monat gedauert.
Und weil langsam laufen lernen nicht (nur) zu meiner eigenen Selbstdarstellung dient, gibt es von mir diese praktische Tipps für alle Leidgenossen:
1: Wenn ihr in einer Warteschlange seid, bleibt drin. Legt nicht auf, ruft nicht noch einmal nach ein paar Minuten an, weil ihr denkt, dass es dann weniger geworden ist. Funktioniert nicht. Gar nicht.
2: Holt euch niemals einen Schaden an eurem Mac, wenn gleichzeitig ein neues Bertriebssystem ansteht. Andernfalls unbedingt Tipp 1 beachten.
3: Holt euch derweil einen iPod Touch. Das Ding ist eine perfekte Zwischenlösung und eine Freude, um die kleinen Internetsüchte zu stillen.
4: Wenn ihr das Ding dann aber habt, sagt es unbedingt Basti. Da er durch eure Abwesenheit eh seinen Lebenssinn verliert, schenkt ihm durch diese Nachricht genug Hass und Neid, um diese Zeit zu überstehen.
5: Passt auf, dass in dieser Zeit die Freundin durch ihr Praktikum nicht so dämliche Arbeitszeiten hat, dass ihr euch nicht wirklich sehen könnt. Ein Leben ohne Computer und Mädchen haut wirklich jeden um.
Nun heißt es eine Woche ohne Imput aufholen, hab ich was verpasst?
