Nur der Moment
Im Moment.
So fange ich diesen Text nun schon zum zweiten Mall an. Ja, im Moment ist ein gutes Stichwort.
Denn im Moment passiert eine ganze Menge. Das Leben.
Die Arbeit respektive der Zivildienst fressen eine ganze Menge Zeit. Ich arbeite seit dem ersten August in einem Altenheim, was mir immer mehr Spaß macht, trotz kleiner Durchhänger. Der erste Monat ist fast verflogen, im Moment.
Im Moment. Irgendwo in mir sprudelt es nur so vor Ideen und Kreativität. ZweiPunkNull ist zwar etwas ruhig und verschlafen, macht aber immer noch eine Mange Spaß, nicht nur im Moment. Weitere Projekte sind in der Pipeline und schreien nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Gerade im Moment.
Und der Moment schlechthin ist jeder Augenblick den ich mit der besseren Hälfte verbringen kann. Seien es Stunden oder Sekunden, jeder einzelne baut ungemein auf. In jedem Moment.
Im Moment ist einfach so viel los, dass jeder Versuch einzelne Aspekte in Worte zu fassen unlösbar erscheint. Denn jeder Moment ist mehr als nur dieses eine Wort wert. Versuchen werde ich es aber. Den Moment zu erfassen.
Arbeitsleben
Du merkst, dass du mitten im Arbeitsleben stehst, wenn du dich das erste Mal über die beschissenen Öffnungszeiten öffentlicher Ämter ärgerst. Und womit?
Mit Recht!
Das kann nicht dein Ernst sein
Letztes Wochenende hab ich den „Transformers“-Film geguckt. Nein, Quatsch, natürlich diesen „Transformers“-Film:
Was soll ich großartig schreiben? Der Film ist schlecht. Also so richtig schlecht. Manchmal arschcool, zum großen Teil tut er aber einfach nur weh. Wer immer auf die blöde Idee kam Menschen und Maschinen zusammen zu zeigen gehört bestraft. Billig und unpassend, weil einfach nur kitschig, wie ein spätpubartärer Möchtegern mit einem 10 Meter hohen gelben Grad-Eben-Noch-Auto spricht.
Wer auch immer auf die Idee kam, dass trahsige Metal-Musik zu einer Verfolgungsjagd passt gehört ebenfalls bestraft. Aua.
Wer auf die Idee kam, man könnte etwas Witz in die Sache bringen weiß ich aber. Muss auf jeden Fall ein 6-jähriger Praktikant gewesen sein. Bitte entzieht ihm das Taschengeld, denn die Gags sind wirklich nur für den Kindergarten erträglich. Dumm nur, dass der Film ab 12 ist.
Oh, und wenn wir schon kollektive Bestrafungen für den Film austeilen, dann bitte auch an die Herren vom amerikanischen Militär. Propaganda will ich nämlich nicht auf der Leindwand am Samstagabend sehen, eigentlich will ich sie überhaupt nicht sehen. Danke.
PS: Auf die Idee mich selbst zu bestrafen, weil ich mir eigentlich hätte denken können wie schlecht der Film ist, bin ich auch gekommen. Zu meiner Verteidigung muss ich aber gestehen, dass ich eine kleine naive Hoffnung hatte, dass der Film wenigstens durchschnittliche Äkschn-Kost ist. Falsch gehofft.
Achja, belohnen sollte man aber definitiv Batzman von den fünf Filmfreunden, er hat definitiv die perfekte Kritik zu dem Film geschrieben. Stimmt einfach alles!
Jede Lüge braucht einen Mutigen, der sie zählt
Deutschlands größtesr Blog, der Bildblog, sendete die Tage als erster deutscher Blog überhaupt einen kurzen Werbeclip. Im Fernseher. In richtig gut und großartig. Ob es Traffic bringt ist fraglich, aber es macht ihn zumindest bekannter. Sehr schön.
[via Markus und ichistmeinname]
Tu es! Tu es! Tu es!
Die Tage „Starsky & Hutch“ gesehen. Owen Wilson und Ben Stiller können es immer noch, keine Frage.
Mal wieder gut unterhaltende 90 Minuten am Abend, bei denen es keine allzugroßen Highlights, sondern einfach guten Durchschnitt gab. Nur sollte man wirklich deutsche Synchros verbieten, was einem dort aufgetischt wurde hat den Film teilweise tief reingerissen. Wer kam auf die Idee Snop Dog zu sprechen? Sowas kann man einfach nicht tun, das geht einfach nicht. Und überhaupt, gibt es in Deutschland nur eine Hand voll Synchronsprecher?
Nicht falsch verstehen, der Film ist wirklich lustig, aber sicherlich noch mehr im Originalton…
I like to think I was pretty cool
„Hugh Grant macht nur Frauenfilme. Isso!“
Und wenn die Angebetete dann noch über den DVD-Abend entscheidet (also immer) rotiert natürlich ein Hugh-Grant-Film im Gerät. Den ersten kritischen Widerstrebungen zum Trotz hat der Mann dennoch okaye Filme, irgendwie.
Zuletzt „About a Boy“, weniger Frauen- als irgendwie Unterhaltungsfilm.
Klar, Happy-End und so, nette Geschichte von einem großen und kleinen Jungen. Und ‘nem ziemlichen witzigen Hugh Grant. Ja, mein Gott, der Film ist sehr okay. Aber natürlich nur mit der Freundin zusammenguckend. Ist ja ‘nen Frauenfilm…
Wie lange soll das noch so weiter gehen?
Manchmal läuft auch ein eher „größerer“ Film in der Sneak, also bemessen am Budget und auch an dem potenziellen Publikum, welches den Film durchaus zum zum Vollpreis schauen würde. So geschehen mit „Evan Allmächtig“.
Der „Vorgänger“ „Bruce Allmächtig“ hat wenig mit dem Teil zu tun, lediglich die Rahmenhandlung stimmt überein: Gott (brilliant: Morgan Freeman) sucht einen Sterbelichen aus. Im ersten Teil Jim Carrey, der selbst einmal Übervater spielen durfte, im zweiten Teil irgendwer aus „The Office“, der eine Arche bauen soll.
Ich bin leider ein zu großer Jim Carrey-Fanboy um den Wechsel der Hauptperson zu verzeihen. Leider finde ich das neue Gesicht etwas zu blass, das liegt aber zum größten Teil sicherlich an der wieder einmal grottigen Synchronisation. Diese versetzt den eigentlich gelungenen Film einen gehörigen Tritt in die Weichteile.
Ansonsten unterhält der Film zwar nicht göttlich, aber durchschnittlich. Für die Sneak voll okay, ob man diesen zweiten Teil braucht, halte ich aber für fraglich…


