Ich danke der Academy

31. Dezember, 2006 at 18:35 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

So, das Jahr ist vorbei, die Vorsätze sind (fast) alle eingehalten, die neuen verfasst und die vergangenen Ereignisse im Kopf sortiert worden. Was bleibt?
Danke sagen. Danke für ein wundervolles Jahr, danke für Hilfe, danke für alles.

Als erste möchte ich Marvin dafür danken, dass er mich die letzte Zeit des öfteren, unter anderem in diesem Moment, ertragen hat. Waren schöne Zeiten hier in Hamburg. Danke.

Dalmo verdient ein dickes Danke für diesen Sommer. Ebenso alle beteiligten, war eine sehr schöne Zeit mit euch. Danke.

Dank gilt auch dem basti, unsere Chat- und Skype-Sessions waren immer ne nette und inspirierende Runde. Danke.

Danke auch an die Jungs, die letzten Wochen waren verdammt lustig. Danke.

Inspiration bekam ich zuletzt auch aus mehreren schönen Blogs. Danke.

PlayStar hat sicherlich viel zu wenig Dankbarkeit für seine Arbeit bei G.T.A. erhalten. Ohne dich wäre der Laden doch sicherlich aufgeschmissen, ebenso meine photopshopunbegabte Wenigkeit. Sag ich jetzt mal so. Viele schöne Texte und immer wieder nette Gespräche ergaben sich über das Jahr verteilt. Danke.

Und damit es nicht zu sentimental wird, gilt auch ein Dankeschön an die Herren Jobbs, Stinger und Iwata, ohne MacBook, Sony Ericcson K800i und Wii macht das Leben nur halb so viel Spaß. Danke.

Der größte Dank gilt aber allen Leser hier, ob still oder beteiligt.
Danke. Für eure Aufmerksamkeit.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch. Aber nicht ausrutschen, gelle?

PS: Ich verspreche, damit war es das erst einmal mit der Selbstdarstellung, jetzt geht es mir ja schon selbst langsam auf den Saque!
PPS: Danke an Sarah, dass ich mich hier einfach so ins W-Lan-Netzwerk einklinken darf.

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Look another year went by

31. Dezember, 2006 at 18:31 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Nach der Abrechnung mit den Vorsätzen aus dem letzten Jahr stehen nun also die neuen an. Folgendes sollte mir 2007 bieten:

Vorsatz 1: Abitur schaffen, mit einem annehmbaren Durchschnitt natürlich.
Vorsatz 2: Zivildienst in trockenen Tüchern haben und ihn antreten.
Vorsatz 3: Einen Ausbildungsplatz regeln.
Vorsatz 4: basti in Bonn besuchen.
Vorsatz 5: Einen grandiosen Urlaub auf Lanzarote verbringen.
Vorsatz 6: Mich so richtig schön mit Gott prügeln.
Vorsatz 7: Zum Arzt gehen und mich gründlichst durchchecken lassen.
Vorsatz 8: Parallel dazu über meinen vegan way of life nachdenken.
Vorsatz 9: Mehr auf mich selbst hören.
Vorsatz 10: Einen iPod anschaffen, wird Zeit.
Vorsatz 11: Ein Media-Center muss für den Fernseher her.

Ich bin gespannt, was draus wird.

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Es ist nicht leicht sich zu erinnern, wenn man nie lernte wachsam zu sein

29. Dezember, 2006 at 21:49 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Okay, neulich schon mal mit der Kneifzange an das Jahr 2006 rangegangen, aber immer noch das Bedürfnis nach Erinnerung und Rückblick. Und, ja, das wird mal wieder ein richtig arschiger Egotripp. Und wisst ihr was? Das hab ich mir auch verdient!

Das Tolle am Bloggen ist ja gerade, dass so ein Vollidiot wie sich dadurch besser erinnern kann bzw. überhaupt. Denn ich gehöre wirklich zu der Sorte Mensch, die ihren eigenen Geburtstag vergessen würde. Hab ich doch, zum Glück, an einem Feiertag Geburtstag.

Naja, im Januar hab ich mal mit kleinen Geschichtchen angefangen, die hier gefällt mir sogar immer noch sehr gut. Außerdem hab ich mit meiner Digicam rumgespielt und begann über den vegan way of life zu philosophieren.

Im Februar ging es dann munter weiter, izanagi feierte Geburtstag, ich gewann einen Preis, Tomte sangen nur für mich und ein paar andere Nasen, das vegane Karussell drehte sich weiter und endete in einem neuen Blog über das Thema.

Der März war dafür blogtechnisch weniger turbulent, es ging nach Leipzig und ich ging auf Coldplay ab. Mehr nicht.

Der April, der April, der macht was er will. Oder so. Mit mir wollte er aber zu Helge Schneider, schenkte mir einen wunderschönen Song, ließ mich erst vor der Zukunft erstarren und sie dann mit beiden Armen anpacken, ließ mir schlaflose Nächte und zum Schluss erst meine Kontokarte verlieren, dann aber wieder finden.

Im Mai lief Popetown, war aber käse. Meine Zukunftsplanung wurde konkreter und meine Mum lag im Krankenhaus. Zu Hause durfte ich ihr dann auch noch Spritzen setzen und die Bude stand unter Wasser.

Im Juni hatten sich Vöglein zu uns verirrt, ich sinnierte über Faulheit und Veränderung, bekam einen Schrecken auf Grund des anstehenden Abiturs, spackte mein W-Lan rum (Heute weiß ich, dass es am PC lag!), sangen Tomte nochmal für mich und in Husum wurde demonstriert.

Der Juli war heiß. Aber zum Bloggen kam ich weniger, denn der Dalmo war da. Außerdem verflog meine Lust am Bloggen, einjährigen Geburstag konnte ich allerdings doch noch feiern. Mit Prominenz.

Im August hab ich im Traum Madsen gehört, mich auf eine (nicht eingetroffene) Winterdepression vorbereitet und bin in die sonnige Türkei geflogen. Merhaba!

Ein kleiner großer Schnitt kam dann im September. Erst hab ich Leuten gratuliert, dann wurde mir die Mächtigkeit des Abschlusschuljahres bewusst und zum Schluss erklärte ich die alte Heimat erst zur Baustelle, dann zog ich doch ganz um. Hier bei wordpress blühte ich regelrecht auf, ich wurde von nervigen Reportern besucht, mein Moblog feierte Premiere, ich musste mich um meine Kriegsdienstverweigerung kümmern, ich schrieb einen Liebesbrief an das schönste Schulfach der Welt und begann meine Faulheit zu besiegen. Etwas zumindest.

Der Oktober war dick. Ich war in Hamburg, hab mich nochmal mit der ganzen Patrioten-Fahnen-Scheiße befasst, hab Miich selbst gebastelt, war in der Hall of Fame in Itzehoe und hab schöne Bildchen gemacht, hab altes Zeugs verhökert, hab einen grandiosen Film gesehen, war kulturell in Hamburg unterwegs, bekam endlich mein MacBook und hab auch gleich gesagt warum man eins braucht, brauchte so lange beim Einrichten und hab dadurch fast die hoppenden Blogger verpasst. Puh, da war wohl eine ganze Menge los.

Im November aber auch, ich konnte meinen Wii vorbestellen, bekam meine Kriegsdienstverweigerung anerkannt, haben Leute Schabernack im Büro betrieben, ging ich gut auf Electro ab, wurde geistig 19 und D-Blogger, musste ein Spinner auf Leute schießen, hab ich Schabernack mit basti getrieben, fing ich wieder ein bischen mit dem Schreiben an, war ein wundervoller Sonntagmorgen, entdeckte ich Queen wieder und mein GameCube zickte rum.

Und damit sind wir schon fast in der Gegenwart, nämlich im Dezember. Diesen Monat gefiel mir der neue Bond besonders, sah ich etwas Großes kommen (ich warte immer noch), kamen komische Leute über komische Suchanfragen zu mir, meine Mum flog in die US and A, hab ich wieder einen wunderschönen Film gesehen, hab ich meinen GameCube verabschiedet und meinen Wii begrüßt, der auch gleich lustig leuchtete. Außerdem begann ich Sidos Musik zu mögen, wurde Person des Jahres, wurde zur Nacktbilder-Page überhaupt, Weihnachten stand an, ich rechnete mit meinen Vorsätzen ab und gewann einen Preis.

Das war also das Jahr 2006. Naja, noch nicht ganz, schließlich steht noch der Jahreswechsel in Hamburg an. So schlecht lief es dann ja doch nicht, die ersten Vorsätze sind auch schon wieder gefasst, es fehlt also nur noch eine Danksagung für dieses Jahr. Kommt die Tage auch noch. Tja, ich kann wirklich behaupten, dass dieses Jahr mein bis jetzt wichtigstes Jahr überhaupt war. Ich freu mich schon auf 2007…

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Twisted Logic

29. Dezember, 2006 at 14:53 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Weihnachten ist überstanden, nun beginnen die Vorbereitungen für den Jahreswechsel. Hamburg, ich komme!
Vorher bin ich aber noch die Nummer vom letzten Freitag schuldig.
Den Donnerstag also ganz schmoof angegangen, den Kopf am Eingang von der örtlichen Assi-Disse abgegeben, vom Abend nichts wirklich mitbekommen und den nächsten Morgen schön verpennt. Mission erfüllt. Bis ich einen Anruf von den Jungs bekam, ich sollte doch unbedingt zur Schule kommen, ich würde ‘ne Auszeichnung bekommen. Is’ klar, dachte ich mir, hab die Musike lauter gedreht und versucht mein eigenes Körpergewicht in Kaffee zu konsumieren. Bis sie bei mir vor der Tür standen, mit einer Urkunde in der einen Hand und einem Umschlag in der anderen. Okay, ich hatte also doch einen Preis bekommen, der sogar mit einem Scheck notiert ist. Hier die Beweise:

Tja, der Tag war einigermaßen gerettet, auf der Arbeit dann nur den anhaltenden Brechreiz besiegt und mental schon auf Samstag gefreut. Solche Katertage könnte ich ruhig öfter haben, irgendwie kann ich die Aktion nämlich immer noch nicht so ganz fassen. Naja, ich muss nur aufpassen, dass ich noch zum Westcoast-MC Winkel mutiere. Aber dazu ist es (zum Glück) noch ein weiter Weg…

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Free your mind!

27. Dezember, 2006 at 3:06 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Grad eben die ersten beiden Teile von „Matrix“ geguckt (mal wieder) und dann noch entdeckt, dass „Spybreak!“, die Musik aus der Wartehallenszene, doch tatsächlich auf dem Album „Decksanddrumdandrocknroll“ der „Propellerheads“, und somit auch auf meiner Festplatte schlummert. Wenn das mal kein Rote-Pillen-Hula wert ist!

[YouTube DirektPropellerkopf]

Und im feddichen Film sieht das dann so aus:

[YouTube DirektLobby]

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Solang die dicke Frau noch singt ist die Oper nicht zu Ende

26. Dezember, 2006 at 1:24 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

So langsam wird es eng mit 2006, die gute Lady liegt ja langsam im sterben. Und auch ich will ihr einen stilvollen Abgang bescheren und blicke auf die Zeit zurück, die ich mit ihr hatte. Ich weiß nicht wie lang und ausführlich diese Nummer hier wird, aber das bin ich der Lady einfach schuldig. Sie hat viel für mich getan. Nun bin ich dran…

Anfangen möchte ich mit meinen Vorsätzen, den Erwatungen an die Zeit mit der Kleenen also.

Vorsatz 1: Die Ninteno Revolution kaufen
Vorsatz 2: Veganer leben
Vorsatz 3: Nicht mit dem Rauchen anfangen
Vorsatz 4: Mehr und andere Musik hören
Vorsatz 5: Besser in der Schule sein
Vorsatz 6: Glücklicher sein
Vorsatz 7: Dalmo mal im RL treffen
Vorsatz 8: Zur G|C fahren

Das war also vor rund einem Jahr der Plan für 2006.
Punkt eins ist erfüllt, nur heißt die Kiste mitlerweile Wii. Aber die Erwatungen wurden erfüllt. Mit Punkt zwei hab ich sogar alle Vorsätze übertroffen. Zum letzten Jahreswechsel habe ich mir sehr viele Gedanken zum Thema Vegetarismus/Veganismus gemacht und somit stand auch noch die ganze erste Hälfte des Jahres sehr stark im Fokus dieser Themen. Im März etwa bin ich dann gänzlich umgestiegen und vermeide seit dem jede Form von tierischen Produkten. So gut es eben geht. Punkt drei war keine Schwierigkeit, zu mal sich die Gesetzeslage und gesellschaftliche Akzeptanz ja immer mehr für die „Randgruppe“ der Raucher verschlechtert. Punkt drei hat mich doch sehr überrascht, ein Blick in mein last.fm-Profil zeigt mir doch, dass ich mich erfolgreich der elektronischen Musik zugewandt habe. Ohne meine „Wurzeln“ zu verraten. So hab ich mir das auch gedacht. Punkt fünf war eher für das Protokoll, 2006 war eher privat als „beruflich“. Beim nächsten Punkt hab ich mich doch gewundert, dass ich sowas tatsächlich geschrieben hab. Aber auch das ist mit vollem Erfolg Teil des Jahres gewesen. Zum Teil beeinflusst durch Punkt sieben, denn im Sommer hat mich der gute Dalmo besucht. Das waren verdammt geile Tage, die unbedingt wiederholt werden müssen. Versprochen. Der letzte Punkt bricht ein wenig mit den anderen, schließlich ist es die einzige Nummer, die unerfüllt zu den Akten gelegt werden muss.

Was bleibt also?
Erkenntnis. Erkenntis, dass ich noch ein paar Anläufe mehr für diesen Abschied brauche. Und Zeit, die ich mir nehmen werde. Die ich brauche.

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Horse & Carrot

25. Dezember, 2006 at 2:20 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Sorry, aber da kommt der militante Tierrechtler grad in mir durch. Mich interessiert der ganze Kirchenquatsch ja überhaupt nicht, aber das sprang mir heute doch sehr ins Auge. Wer war denn noch vor den Hirten beim Baby? Wer war die ganze Geburt dabei? Ja, genau. Jesus wurde zwischen den Tieren des Stalles geboren, sie haben ihm quasi Obdach gewährt. Wenn, dann haben sie den Heiland ebenso „verdient“ wie wir. What Hinterfotzigkeit is all about…

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Tell the truth you never wanted me

24. Dezember, 2006 at 20:43 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Um nach der Bescherung sämtliche Weihnaxlieder, gesungen von Roger Witthacker, wieder aus dem Ohr zu bekommen, gibt es jetzt watt Schönes. Gleichzeitig fröhne ich meinem aktuellen Moby-Wahn dadurch ein wenig. Zwei Fliegen, eine Klappe eben.
Speaking of zwei, von dem Sog „Porcelain“ gibt es überraschenderweise auch zwei Videos:

[YouTube DirektAuge]

[YouTube DirektAuto]

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Everloving

24. Dezember, 2006 at 12:44 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Bevor ich es vergesse und nachher die große Auspackorgie beginnt wil ich natürlich allen Leuten hier ein frohes Fest und schöne Feiertage wünschen. Lasst es auch gut gehen, genießt alles, was ihr habt und auch, was ihr nicht habt. Macht es wie ich und lasst das vergangene Jahr noch einmal durch den Kopf gehen, 2006 hat es verdient.
In diese Sinne, schöne Tage uns allen, ich packe dann mal weiter ein…

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And my head hurts if I don’t sit still

22. Dezember, 2006 at 22:09 (Langsam Laufen Lernen 1.0)

Den ganzen Tag nach dem perfekten Katersong gesucht und jetzt erst fündig geworden. Mann, Mann, was für ein Tag heute, wird demnächst nochmal in Wort und Bild zusammengeschrieben. Jetzt aber erstmal schlafen und zu dem Liedchen einmuggeln. „Electric President“ (ja, die von neulich) mit der großartigen Single „Insomnia“.

[YouTube Direktdamnslow]

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