Wasting Time

14. Mai, 2008 - No Responses

Es ist um mich geschehen, ich habe das Microbloggen nun vollständig für mich entdeckt. Daher ist es hier auch etwas ruhiger geworden (und weil das Wetter ja so gut war, nicht etwa weil ich zu viel GTA III spiele. Nein, nein!).

Mich gibt es also auch bei Twitter zu lesen, ein wunderschönes Stück Technik, wie ich mittlerweile finde. Wenn ich dann tatsächlich mal groß sein sollte, wird es auch mehr mit dem Blog hier verschmolzen. Wenn!

Also, folgt mir bei Twitter und alles wird gut! 

http://twitter.com/ZweiPunkNull

Who’s watching the watchers?

8. Mai, 2008 - No Responses

Exklusive Eilmeldung: Medwedjew neuer Bürgermeister von Hamburg. Oder so…

7. Mai, 2008 - No Responses

Babyleichen im Tiefkühlfach. Radio fragt: “Wie kamen die Babys da rein?”. Reingekrabbelt sind die bestimmt nicht…

5. Mai, 2008 - One Response

Einmal Zivi, immer Zivi, das weckt meinen Samaritereffekt

30. April, 2008 - 4 Responses

Heute endete meine Zeit als Zivildienstleistender. Neun Monate Arbeit für die Gesellschaft, nicht für den Staat wohlgemerkt, sind vergangen. Ein weiteres, wichtiges Kapitel endet und macht Platz für viele neue.

Der Zivildienst

Ich habe meinen Zivildienst in einem Nachbardörfchen in einem Alten- und Pflegeheim abgeleistet. Unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt, gegründet aus Kreisen der SPD und später konfessionell und parteipolitisch unabhängig neugegründet, also frei von irgendwelchen staatlichen oder kirchlichen Einflüssen. Für mich war die AWO ein ausschlaggebendes Kriterium für genau diese Stelle, da ich meinen Zivildienst nicht unter irgendwelchen Symbolen leisten wollte, sondern aus dem eigenen Bedürfnis zu helfen. Somit hatte ich in einer Fünftagewoche fast täglich mit alten Menschen, Pflegeleistungen und vor allem dem Altsein beschäftigt. Durchaus wichtige Erfahrungen auf die ich ein klein wenig stolz sein kann.

Die Arbeit

Mein Haupttätigkeit war die Pflegehilfe, speziell jede Menge Küchendienst. Kaffee kochen, Tische decken, Tische abräumen, Essen servieren etc. Natürlich war ich gleichzeitig auch Zivi für alles, ich habe den Köchinnen geholfen, sowie dem Hausmeister und der Sekretärin habe ich auch noch Arbeit abgenommen. Höhepunkt war jeden Tag das Essen auf Rädern im Dorf auszufahren, raus aus der Station, rein in die Haushalte hilfsbedürftiger Menschen. Ebenfalls sehr interessant und spannend.

Das Fazit

Der Zivildienst war richtig. Die Kriegsdienstverweigerung, die Arbeit im Altenheim, die Arbeiterwohlfahrt und der Kontakt mit alten Menschen war im Ganzen einfach richtig. Ich bereue nichts, obwohl ich nichts von diesem Arbeitsalltag ewig machen möchte. Der Tag war keine geistige Herausforderung, ich war erst nach Feierabend theoretisch in der Lage kreativ und online zu arbeiten. Und praktisch einfach nicht wirklich motiviert. Ein unschöner Dauerzustand.
Aber gerade weil es nur neun Monate waren, eine endliche Zeit also, blicke ich doch recht positiv auf die noch frische Erfahrung zurück, freue mich damit abgeschlossen zu haben und plane an den nächsten Kapiteln meiner Zukunft.

Wenn das mit dem BKA-Gesetz so weitergeht, muss ich meine Hoodies wohl auch drinnen und im Sommer tragen…

22. April, 2008 - 3 Responses

Müssen Ghetto-Kids eigentlich wegen ihrer lauten Handy-Musik GEMA-Gebühren zahlen?

21. April, 2008 - 5 Responses

Wie dunkel geht grün eigentlich?

18. April, 2008 - 8 Responses

“Kampf gegen Populismus: Wähler wollen Politiker abschalten”

14. April, 2008 - 3 Responses

Sorry Jungs, aber das ist schwach.

Ich überfliege die Gaming-News-Seite meines Vertrauens (gamefront.de) und was muss ich lesen?

“Kampf gegen Schulschwänzer: Innenminister wollen Spielkonsolen in Kaufhäusern abschalten”

[...]

“Nagel stellt auf der IMK die Ergebnisse des Berichts zur ‘Gewaltkriminalität junger Menschen’ mit Schwerpunkt in den Städten vor. Darin werden gegen Schulschwänzer verstärkte Maßnahmen gefordert. Die Schulbehörden sollen in Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten dafür Sorge tragen, dass das Fernbleiben von der Schule stärker kontrolliert wird.
Nagel: ‘Schulschwänzertum kann der Beginn einer kriminellen Karriere sein. Deshalb muss man hier konsequent einschreiten.’”

Wollt ihr nun ernsthaft, dass ich euch das abnehme? Natürlich ist das nicht alles, um gegen Jugendkriminalität vorzugehen, das wissen auch die Politiker und eine Videospielseite berichtet naturgemäß nur über dieses eine Thema.
Aber.
Das soll nun ein großer Schlag gegen Jugendkriminalität sein? Schaltet den Kiddies die Konsolen ab, dann lernen sie wieder?
Ich bin heilfroh, dass ich die Kategorie “Populistische Scheiße” eingeführt habe, anders lässt sich so ein Mist einfach nicht bezeichnen…

Arbeit. Dieses undankbare Arschlochkind der Freizeit!

10. April, 2008 - One Response