What if all the world you think you know is an elaborate dream?
Was wäre wenn das alles nur ein zu langer Traum
Was wäre wenn ich schon heute Nacht aus ihm gerissen
Was wäre wenn du niemals wärest?
Was wäre wenn wir weniger wären
Was wäre wenn all das niemals passiert
Was wäre wenn du nur ein Produkt meiner Phantasie?
Was wäre wenn wir einfach gar nichts mehr wüssten
Was wäre wenn die Momente vor mir zerplatzten
Was wäre wenn du aus meinem Schatten verschwändest?
Im Halbschlaf und Träumen wenig wirklich klar, aber nur eins ist gewiss
Wenn ich morgen ohne dich erwachen würde, ich wöllte sogleich zurück.
I will take my place, in the great below
Würd’ ich wissen wonach ich such’, ich hätte dich längst gefunden,
Würd’ auf den Wellen treiben und wäre nicht ertrunken.
Ich würde wissen, wen diese Arme halten,
Dein Herz würde meine Gedanken verwalten,
Diese Beine würden nicht aufhören zu gehen,
Bis diese Augen tief in deine Seele sehen,
Dieser Kopf könnte nichts, außer an dich denken,
Jeden Stift würden deine Hände lenken,
Diese Stimme würde für dich singen,
Während ihre Worte nach deinen klingen,
Diese Zunge würde schmecken was du gibst,
Dieser Geist würde glauben was du liebst.
Doch weil ich nicht weiß
wie du heißt
und
wo du bist,
Weiß diese Seele bis heute nicht
was Liebe ist.
Es war die beste Zeit, und zugleich die schlimmste
Früher war das Netz wohl ein abenteuerlicher Ort. Aus Erzählungen stellte ich mir stets einen technisch beschränkten Ort vor, dessen Kommunikationsmittel das Usenet und Mailinglisten waren. Dessen Bewohner spätere Experten wurden, dessen damalige Geistesblitze in der Dotcom-Blase grandios scheiterten. Kurzum: Ein Ort voller Pioniergeist, ein Ort voller Gründerstimmung, ein Ort voller Enthusiasten. Ein schöner Ort.
Dann kam das Web 2.0 und wir begannen das Netz in Massen zu bevölkern, in Massen zu benutzen, wir machten es zu unserem Ort. Unsere Werkzeuge waren Blogs und Wikis, wir haben uns Podcats aus dem Netz geladen, wir transportierten das Mitmachnetz in unseren Hosentaschen. Ein Massenphänomen. Ein Ort voller Vielfalt, ein Ort voller kleiner, leiser Schönheit, ein lauter Ort. Manche nannten diesen Ort Arbeit, anderen vertrödelten einfach nur Zeit. Aber es war ein Ort, den jeder selbst für sich und die Allgemeinheit schaffte. Es war unser Netz.
Doch dann geschah ein Wandel. Wir begannen unser Netz der Inkompetenz zu opfern. Es bildete sich eine Generation, die diesen Ort nicht verstand, aber kontrollieren wollte. Man nahm uns erst unsere Anonymität, dann unsere Gesichter, schließlich unsere Identität und schlussendlich all unsere Daten. Der Mut zur Gewagtheit blieb aus. Wir ließen uns unterwandern, wir bemerkten so vieles einfach nicht. Eine kleine Gruppe gab uns eine Stimme und diesem Zeitgeschehen einen Namen: Stasi 2.0. Wir ließen uns unsere Privatsphäre nehmen, obwohl wir sie doch Stück für Stück für Stück für Stück bereits der Öffenlichkeit präsentierten. Das, was wir einst für uns schufen, begannen nun alle zu nutzen.
Aus einem kleinen Kreis wurde viel zu schnell alle.
Einige versuchten sich zu organisieren, sie wollten nicht klanglos in einer Masse verschwinden. Doch diese Masse war bereits viel zu beschäftigt, man begnügte sich mit gruscheln und wühlte stattdessen lieber in der Vergangenheit des zukünftigen Arbeitnehmers.
Es war ein dunkler Moment.
Dies war das Web 3.0
Super Mario 128
Lang, lang ist’s her. Anno 1998 bekam ein kleiner izanagi vom Weihnachtsmann einen großen Karton, indem er den Traum jedes kleinen und coolen Jungen fand. Ein Nintendo 64. Ein Nintendo Vierundsechzig! Ein verfluchtes Nintendo Vierundsechzig mit dem verflucht genialen Super Mario 64. Damals begann er nicht nur zu fluchen, nein, es begann eine lange und intensive Leidenschaft: Das Videospielen. Und nach rund 9 Jahren, einem halben Leben vor den Daddelkisten dieser Welt sitzt eben jener Junge erneut vor einer Nintendo-Konsole und weiß wieder, wie es sich angefühlt hat. Damals.
Eigentlich hatte ich das Spiel so gar nicht auf der Rechnung. Klar, Mario ist ein Garant für Spielspaß, aber dass es Miyamoto noch immer so gut kann hätte ich nicht gedacht. Nach all den Wii Fits und Gehirnjoggings dieser Welt ist Super Mario Galxy erfrischend traditionell. Und das auf der Wii. Keine nachgebesserten Wii-Funktionen, alles aus einem Guss, alles so rund wie man es kennt. Es fühlt sich einfach genauso an wie damals auf dem N64. Genauso!
Eigentlich hatte ich mir das Spiel für den Urlaub in der Weihnachts- und Neujahrszeit gekauft. Eigentlich hatte ich im Moment gar keine Zeit dafür. Und eigentlich noch ganz andere Dinge zu spielen. Eigentlich.
Mario Galaxy ist kurzum das schönste Eigentlich seit langem. Ein verflucht gutes Spiel.
Medienwandel 1.0
Überschrift geklaut, Video geklaut, „Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen“ geklaut.
[YouTube DirektBuch], ein via ist da wohl überflüssig…
No, I like you very much. Just as you are.
Eine gute Beziehung ist ein ständiges Geben und Nehmen.
Manchmal gibt man ihr die Fernbedienung, manchmal nimmt sie sich die Fernbedienung. Und dann könnte Bridget Jones im DVD-Player landen.
Nicht leicht. Ein Frauenfilm. Ein britischer Frauenfilm. Ein britischer Frauenfilm mit Hugh Grant. Und ich habe ihn überlebt.
Dabei ist der Film selbst gar nicht übel. Schwierig ist nur der britische Akzent, der mir auf Dauer doch manchmal auf die Nerven geht, weil er das Verständnis nicht gerade erleichtert. Dafür ist die Geschichte im Bridget Jones ganz nett gestrikt, wie sie zwischen den Männern hängt, Hugh Grant auf der einen Seite, der Typ im hässlichen Rentierpulli auf der anderen Seite.
Ein paar absurde Szenen dazu, ganz besonders die Story mit ihrer Mutter, soweit alles ganz nett, es bleibt aber ein Frauenfilm. Kann man sich durchaus mit der Freundin genehmigen, aber das nächste Mal gibt es dann wieder fette Äkschn aus dem Fernseher…
